Hölzer der Welt

Bongossi

– hart wie Eisen

Das aus Westafrika stammende Bongossi wird wegen seiner extremen Härte auch „Eisenholz“ genannt. Es zählt zu den alterungsbeständigsten Hölzern Afrikas.

Baum: Bongossi ist ein tropischer Laubbaum, der meist zwischen neun und 16 Meter hoch wächst, selten sogar bis zu 40 Meter. Der Stamm kann einen beachtlichen Durchmesser von bis zu zwei Metern erreichen. Bongossi-Bäume haben Brettwurzeln.

Holz: Bongossiholz hat deutliche Poren und eine hornig glatte Oberfläche. Bedingt durch das hohe Gewicht sinkt es im Wasser zu Boden. Es ist schwierig zu bearbeiten und leicht ölig, dadurch witterungsfest, riecht aber auch unangenehm.

Nutzung: Es wird häufig als Konstruktionsholz im Fahrzeugbau, für Treppenstufen, Werkzeuggriffe und Zaunpfähle eingesetzt.

Auswirkungen in den Anbaugebieten: Bongossiholz kommt in der Regel aus afrikanischen Ländern. Das Holz wird meist illegal geschlagen. Bongossi ist wegen Übernutzung selten geworden. Derzeit gibt es nur eine FSC-Forstkonzession in Kamerun.

Heimische Alternative: Robinie

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